Das Testament regelt die Vermögensverteilung nach dem Willen des Verstorbenen. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig darüber Gedanken zu machen.
Ein Testament ist mehr als ein Stück Papier. Es ist ein unerlässliches Dokument mit großer Wirkung, das oftmals unterschätzt wird, so die Fachanwältin für Erbrecht Raphaela Hüßtege. Es ist der letzte Wille, der regelt, was mit dem Lebenswerk, also dem Nachlass als Ganzem, geschehen soll. Ohne eine testamentarische Anordnung gibt das Gesetz zwar vor, was mit dem Nachlass passiert, ob das jedoch immer die beste Lösung ist, ist sehr fraglich. Die gesetzliche Erbfolge entspricht oft nicht dem eigentlichen Willen und kann fatale Folgen für die Hinterbliebenen haben. Denn kein Erbfall oder Nachlass ist gleich. Jeder ist individuell zu betrachten. Gerade das kann nur mit einer rechtzeitigen Nachlassplanung gewährleistet werden, so die
Erbrechtsexpertin Hüßtege.



